25.02.2003 15:18 Uhr Brand 2 - Wohnhausbrand, Warburg-Bonenburg, Hölzerne Klinke 18
Am Dienstag, den 25.02.2003, ereignete sich ein Wohnhausbrand in der Hölzernen Klinke in Warburg-Bonenburg. Gegen 15:18 Uhr erfolgte die Alarmierung der Löschgruppe Bonenburg, der Löschzüge Scherfede und Warburg und des Rettungsdienstes Peckelsheim. Zuvor hatte ein Anwohner bereits die Sirene in Bonenburg über den öffentlichen Feuermelder ausgelöst. Gemeldet war ein Wohnungsbrand, der sich beim Eintreffen der ersten Einheit, Löschgruppe Bonenburg, um 15:21 Uhr schon als größeres Brandereignis zeigte.
Der alleinstehende, ältere Bewohner des Hauses befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht im Haus und wurde durch die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes Peckelsheim betreut. Später wurde er vom Bereitschaftsdienst des Ordnungsamtes der Stadt Warburg untergebracht.
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Das Feuer brach im rückwärtigen Gebäudeteil aus. Kurz nach Vornahme eines Innenangriffs, durch einen Trupp unter Atemschutz mit C-Rohr, kam es zur Durchzündung der oberen Räume im Hintergebäude und des gesamten Dachstuhls. Es erfolgte nun die Brandbekämpfung von außen über ein C-Rohr, zwei B-Rohre und das Wenderohr der DLK 23-12. Eingesetzt wurden dazu vier Trupps unter PA. Die Atemschutzüberwachung erfolgte durch den Löschzug Scherfede.
Die Gefahr einer Brandausbreitung auf das komplette Gebäude sowie die eng zusammenstehenden Nachbargebäude konnte verhindert werden.
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Nachdem die weitere Brandausbreitung eingedämmt werden konnte, wurde die Dachhaut vollflächig geöffnet und verbleibende Brandnester durch das auf dem Dachboden befindliche Stroh mit einem C-Rohr und dem Wenderohr der DLK abgelöscht. Ein Betreten des Gebäudes war aufgrund der Bausubstanz und der daraus resultierenden Einsturzgefahr nicht mehr möglich.
Die Stromversorgung des Objektes wurde durch den Betriebsdienst der EAM spannungsfrei geschaltet.
Durch die andauernde Kälte gefror das Löschwasser auf der Straße und musste durch den Winterdienst mit Salz abgestreut werden. Aufgrund der Kälte war ein Unterflurhydrant nicht benutzbar.
Feuer aus konnte gegen 17:28 Uhr gegeben werden, die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis 18:20 Uhr an. Die Löschgruppe Bonenburg blieb als Brandwache an der Einsatzstelle bis 08:00 Uhr am 26.02.2003 zurück.
Optimal war bei diesem Einsatz, dass die Löschgruppe Bonenburg tagesalarmsicher war und mit einer Staffel bereits um 15:21 Uhr an der Einsatzstelle eintraf. Weiterhin konnte die Straße von 2 Seiten angefahren werden, so dass der später eintreffende Löschzug Warburg mit der DLK noch eine optimale Aufstellfläche hatte. Durch vier wasserführende Fahrzeuge mit 12.500 l Löschwasservorrat konnte von Anfang an eine umfassende Brandbekämpfung erfolgen.
Eingesetzt
wurden folgende Einheiten und Fahrzeuge mit insgesamt 45 Einsatzkräften
Feuerwehr, zwei Einsatzkräfte Rettungsdienst, vier Polizeibeamte S, zwei Polizeibeamte
K.
Unterstützt wurde die Feuerwehr Warburg weiterhin durch die Ordnungsverwaltung
Stadt Warburg, Stadtwerke Warburg, EAM Betriebsstelle Peckelsheim, Landesbetrieb
Straßenbau.
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Leiter Feuerwehr Warburg LG Bonenburg LZ
Scherfede |
LZ Warburg Rettungsdienst
Peckelsheim Polizei Warburg
/ Kripo Höxter |
Text und Fotos: Jürgen Rabbe