13.05.2003  01:53 Uhr  Umweltschutzeinsatz - Luftmessungen bei Großbrand in Brakel

Die Alarmierung erfolgte durch die Kreisleitstelle auf Nachforderung durch die Feuerwehr Brakel.

An der Einsatzstelle erhielt der Gefahrgutzug zunächst die Aufgabe im nördlichen Bereich des Stadtgebietes Luftschadstoffmessungen durchzuführen. Diese Messungen mit Dräger Polytest verliefen negativ. Außer einer Geruchsbelästigung war nichts festzustellen.

Im Bereich der Einsatzstelle wurden dann Wasserproben im Bereich des von außen zugänglichen Lacklagers genommen. pH-Wert Messungen ergaben hier keine besondere Gefährdung, es wurde ein pH-Wert 6 gemessen.

Über das TUIS-System wurde von der Kreisleitstelle bei der Werkfeuerwehr BASF nachgefragt. Von dort erfolgte eine direkte Vermittlung an den Laborleiter des Lack- und Beizelieferanten. Weitere Einsatzinformationen erfolgten telefonisch und wurden vom Abschnittsleiter Gefahrgutzug dem Gesamteinsatzleiter der Feuerwehr Brakel mitgeteilt.

Da sich das Löschwasser durch Holzbeizen färbte, wurde der Lacklagerzugang mit Sandsäcken abgedichtet.

Gegen 04:00 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr Warburg beendet.

Detaillierte Angaben zum Feuerwehreinsatz (Texte und Bilder) sind auf den Homepages der Feuerwehr Brakel und der Feuerwehr Höxter zu finden.

Eingesetzt wurden folgende Einheiten und Fahrzeuge:

Kreis Höxter / Kreisfeuerwehrzentrale
KdoW KBM
WLF mit AB-Atemschutz

Feuerwehr Warburg
KdoW
GW-Messtechnik
GW-G II

Polizei
KPB Höxter

Feuerwehr Brakel
Gesamtwehr

Feuerwehr Bad Driburg
DLK 23-12
TLF 16/25

Feuerwehr Höxter
DLK 23-12

Rettungsdienst / SEG
DRK KV Höxter

Text: Detlef Menne