09.06.2004 01:29 Uhr Brandeinsatz, brennt Ladestraße ehemaliger Güterbahnhof, Warburg
Gemeldet war ein Brand der Ladestraße des ehemaligen Güterbahnhofs Warburg. Bereits bei der Anfahrt der Feuerwehr war ein größerer Feuerschein zu sehen. Für den Kernstadtbereich Warburg wurde Sirenenalarm ausgelöst, außerdem wurden die Löschgruppen Daseburg, Dössel, Hohenwepel und Wormeln alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der östliche Teil der ehemaligen Güterabfertigungshalle in voller Ausdehnung.
Vom Löschzug Warburg erfolgte die Brandbekämpfung am angrenzenden Bürogebäude (ehemalige Abfertigung) mit zwei C-Rohren im Innen- und Außenangriff. Ferner wurde hier das TLF 24/50 eingesetzt. Von der Löschgruppe Daseburg wurde mit Unterstützung durch die Löschgruppe Hohenwepel ein Löschangriff von der Nordseite des Objektes vorgenommen.
Die Sicherstellung der Löschwasserversorgung erfolgte durch Einsatzkräfte des Löschzuges und der Löschgruppe Dössel. Insgesamt wurden hier 3 B-Leitungen von der Straße "Landfurt" herangeführt.
Eine Brandausbreitung auf die angrenzende größere Halle der ehemaligen Güterabfertigung konnte verhindert werden.
Der Notfallmanager der Bahn AG war vor Ort; Behinderungen des Zugverkehrs sind nicht eingetreten. Vorsichtsmaßnahmen bezüglich der Wärmestrahlung auf den Fahrdraht der elektrifizierten Strecke wurden vom Notfallmanager eingeleitet.
Die Löschgruppe Wormeln wurde zur Unterstützung der Einsatzleitung eingesetzt.
Angaben zur Schadenhöhe und zur Schadenursache können von der Feuerwehr Warburg nicht gegeben werden.
Gegen 03:50 Uhr war der Einsatz beendet.
Am 09.06. musste der Löschzug gegen 11:00 Uhr noch einmal mit KdoW, TLF 16/25 und DLK 23-12 ausrücken, weil das Feuer im nördliche Rampendach des Bürogebäudes durch den Wind wieder angefacht worden war. Hier waren 6 Einsatzkräfte bis 12:00 Uhr im Einsatz.
Zu den Einsatzfotos
Eingesetzt wurden folgende Einheiten und Fahrzeuge:
|
Leiter Feuerwehr Warburg
LZ Warburg LG
Daseburg LG
Dössel |
LG Hohenwepel TSF-W LG Wormeln
Polizei Warburg und
Höxter Bahn AG |
Text: Detlef Menne