25.06.2004  12:52 Uhr  Brandeinsatz, Brand von Scheune und Stallungen, Warburg-Ossendorf, Menner Straße

Gemeldet war ein Brand in einer Scheune. Alarmiert wurde hier die zuständige Löschgruppe Ossendorf.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es im Erdgeschoss eines als Scheune und Stallanlage angebauten Gebäudeteils. Das Feuer breitete sich über eine Futtertrocknung in das Zwischengeschoss und den Dachbodenbereich aus.

Von der Löschgruppe Ossendorf wurde zunächst eine Brandbekämpfung mit einem C-Rohr in die Stallanlage vorgenommen. Ca. 50 von insgesamt 150 Schweinen mussten aus der Stallanlage entfernt und in einem angrenzenden Stall in Sicherheit gebracht werden. Die Tiere wurden noch an der Einsatzstelle von einem Tierarzt untersucht; keines der Tiere hatte einen Schaden erlitten.

Der Eigentümer wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung durch den Rettungsdienst Warburg versorgt.

Die weitere Brandbekämpfung erfolgte mit einem Trupp unter Atemschutz im Innenangriff, 1 C-Rohr. Zwei weiteren C-Rohren im Außenangriff und einem Wenderohr über die Drehleiter. Die Dachhaut sowie die Giebelseitenverkleidung wurden teilweise geöffnet.

Da auf dem Dachboden keine Heu- und Strohvorräte lagerten konnte das Feuer relativ schnell eingegrenzt werden. Bei den Nachlöscharbeiten wurde die Wärmebildkamera zum Aufspüren versteckter Glutnester eingesetzt. 

Angaben zur Schadenhöhe und zur Schadenursache können von der Feuerwehr Warburg nicht gegeben werden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden an der Einsatzstelle durch das DRK OV Ossendorf mit Getränken versorgt.

Gegen 16:45 Uhr war der Einsatz beendet.

Zu den Einsatzfotos

Eingesetzt wurden folgende Einheiten und Fahrzeuge:

 

Leiter Feuerwehr Warburg
KdoW

LG Ossendorf
LF 8
GW

LZ Warburg
TLF 16/25
TLF 24/50
DLK 23-12
GW-Logistik

LZ Scherfede
ELW 1
LF 24
TLF 16/25

Radio Hochstift Bericht (mp3-Datei ca. 405 kB)

LG Rimbeck
LF 8

LG Nörde
TSF-W

Rettungsdienst
RTW 1

DRK Warburg-Ossendorf
1 Fahrzeug

Polizei Warburg und Höxter
3 Funkstreifenwagen
1 Fahrzeug Kriminalpolizei

 

Text: Detlef Menne