11.01.2004  03:43 Uhr  Technische Hilfeleistung Sonstige, Technischer Defekt an einer Gastherme, Warburg, "Diemelhütte"

Der Löschzug Warburg wurde mit dem Alarmstichwort "undichte Gasleitung" alarmiert. Der Notruf war von vier Frauen ausgelöst worden, die mit Aufräumarbeiten in der "Diemelhütte" beschäftigt waren und ein undefinierbares Geräusch aus dem Aufstellbereich der dort vorhandenen und mit Flüssiggas betriebenen Heizungstherme vernahmen.

Die Frauen verließen das Gebäude und warteten das Eintreffen der Feuerwehr in sicherer Entfernung ab. Eine Erkundung durch den Einsatzleiter ergab einen Wasseraustritt und Wasserdampfbildung im Aufstellraum. Gasgeruch konnte nicht festgestellt werden.

Die Gaszufuhr wurde an der Heizungstherme und am Flüssiggastank vorsichtshalber abgesperrt. Die Einsatzstelle wurden dann an den alarmierten Hausmeister übergeben. Die von der Leitstelle alarmierte RWE-Gas war nach telefonischer Abstimmung zwischen Servicetechniker und Einsatzleiter nicht mehr erforderlich.

Gegen 04:21 Uhr war der Einsatz beendet.

Die Handlungsweise der Frauen war korrekt. Im Gefahrenfall sollten bei Bränden oder technischen Defekten an Gasverbrauchern sofort Feuerwehr und Gasversorgungsunternehmen verständigt werden. Gasfreisetzungen mit anschließender Zündung führen im Regelfall immer wieder zu Sach- und Personenschäden mit verheerenden Auswirkungen. Entsprechende Hinweise werden von den Gasversorgungsunternehmen bei Inbetriebnahme der Hausanschlüsse immer ausgehändigt und sind an den Gasübergabestellen (Gasuhr) zu finden.

Eingesetzt wurden folgende Einheiten und Fahrzeuge:

Leiter Feuerwehr Warburg
KdoW

LZ Warburg
TLF 16/25
GW-G 2

Polizei Warburg
verständigt, Einsatz nicht mehr erforderlich

RWE-Gas
verständigt, Einsatz nicht mehr erforderlich

Text: Detlef Menne