11.01.2005 02:26 Uhr Brandeinsatz - brennt landwirtschaftliches Anwesen, Warburg-Dössel, Daseburger Straße / Sielheimer Weg

Meldung: Brand 2: Scheunenbrand, Warburg-Dössel
eingesetzte Kräfte:

Löschgruppe Dössel mit TSF-W
Leiter der Feuerwehr mit KdOW
Löschzug Warburg mit TLF 24/50, TLF 16/25, DLK 23-12, LF 16-TS und GW-Logistik
Löschgruppe Hohenwepel mit TSF-W
Rettungsdienst Warburg mit RTW (Eigensicherung für die Einsatzkräfte)
insgesamt 40 Einsatzkräfte Freiwillige Feuerwehr und Rettungsdienst

Einsatzleiter:  StBi Detlef Menne
Lage:  Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte ein frei stehendes landwirtschaftliches Anwesen bestehend aus einem Scheunengebäude von ca. 10 x 40 m mit einem Garagenanbau. Die Dachhaut war zu einem Drittel bereits durchgebrannt. In der Scheune lagerten Strohrundballen, Bauholz sowie diverse landwirtschaftliche Geräte und Maschinen.
Maßnahmen:

Als erste Maßnahme wurden von der LG Dössel drei C-Strahlrohre auf der Südseite des Anwesens zur Absicherung des Wohnhauses vorgenommen. 

Nach Eintreffen der Verstärkungskräfte wurde der Wasserwerfer des Löschzuges Warburg sowie weitere zwei C-Strahlrohre auf der West- und Nordseite eingesetzt. Eine Brandausbreitung auf die angrenzenden Gebäude (Wohnhaus und ein weiteres Scheunengebäude) konnte verhindert werden. Eine Gefährdung benachbarter Gebäude durch den Funkenflug konnte nach Lagebeurteilung ausgeschlossen werden. 

Aus dem Garagenanbau wurden vorsichtshalber zwei 33 kg-Flüssiggasflaschen geborgen und in Sicherheit gebracht. 

Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden zwei B-Leitungen vom Löschteich in der Ortsmitte bis zur Einsatzstelle verlegt. 

Bürgermeister Michael Stickeln informierte sich noch in der Nacht vor Ort über die Schadenslage und die Durchführung der Löscharbeiten.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, zwei Beamte/Beamtin der Kripo Höxter waren an der Einsatzstelle sowie eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Warburg. Angaben zur Brandursache können noch nicht gegeben werden. Die Schadenhöhe an Gebäude und Einrichtungen beträgt mehrere zehntausend Euro.

Von der Löschgruppe Dössel verblieb eine Brandwache mit sechs Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Nach Freigabe durch die Kripo konnte das Brandgut, vor allem Stroh, erst aus dem Gebäude entfernt werden. Im westlichen Teilbereich des Gebäudes bestand Einsturzgefahr, die vorbeiführende Straße "Sielheimer Weg" wurde von der Feuerwehr gesperrt.

Am Nachmittag des 11.01. sowie am 12.01. abends musste die Löschgruppe Dössel noch einmal ausrücken, um die wieder aufgeflammten Strohreste abzulöschen.

 

Radio Hochstift Bericht (mp3-Datei ca. 48 kB)

Text: Jürgen Rabbe und Detlef Menne