Technische Hilfeleistung Verkehr - LKW umgestürzt
 
Datum:   15.12.2005
Uhrzeit:  06:58 Uhr
Meldung: Verkehrsunfall - LKW umgestürzt, Warburg-Wormeln, Twistetalstraße
eingesetzte Kräfte: Löschgruppe Wormeln mit TSF
Löschzug Warburg mit TLF 16/25, RW, GW-G, GW-Logistik und MTF
Leiter der Feuerwehr mit KdoW

insgesamt 23 Einsatzkräfte Freiwillige Feuerwehr
Ordnungsamt Warburg
Polizei Warburg
Untere Wasserbehörde Kreis Höxter
Einsatzleiter:  STBI Detlef Menne
Lage:  Im Kurvenbereich ist ein mit Getränkekisten belandener Sattelzug umgestürzt, der LKW-Fahrer ist nicht verletzt.
Maßnahmen: Die Einsatzstelle wurde abgesichert und ausgeleuchtet. Der Sattelauflieger wurden mit Baustützen gegen Zurückkippen gesichert. Anschließend konnten ausgelaufener Dieselkraftstoff und Motoröl mit Ölbindemittel abgestreut werden.

Die Bergung des schwer beschädigten LKW erfolgte durch ein Warburger Kranunternehmen.

Von der Feuerwehr wurde das Ordnungsamt der Stadt Warburg sowie die Untere Wasserbehörde Kreis Höxter alarmiert, da ca. 400 l Dieselkraftstoff ausgelaufen und in den Uferbereich der Twiste versickert waren. Die Fachbehörden veranlassten das Ausbaggern des Erdreiches bis zu einer Tiefe von 1,5 m.

Am Mittag zeigte sich ein Ölfilm auf der Twiste. Die Einsatzkräfte mussten  im Bereich des Wormelner Steges tätig werden und kontrollierten dort den Unterlauf der Twiste. Eine Gefährdung der Twiste und der Diemel war hier nicht mehr festzustellen, da die Ölverunreinigung zu gering war.

Die Ladung des LKW wurde von der Spedition aus Steinheim-Bergheim in Eigenregie geborgen. Die Löschgruppe Wormeln unterstützte diese Arbeiten, sicherte die Gefahrenstelle ab und reinigte abschließend die Fahrbahn.

Die Straße Welda - Wormeln musste für ca. 3,5 Stunden voll gesperrt werden.

Einsatzende: 16:00 Uhr
Weiterer Verlauf: Weitere Einsatzmaßnahmen durch die oben genannten Fachbehörden waren in den nächsten Tagen noch erforderlich, wie z.B. Kontrolle der Ausbaggerung, ob Öl nachgeflossen ist.

In der Auskofferung (auf Deutsch: Loch in der Erde) hatte sich wie geplant ausgelaufenes Öl und Dieselkraftstoff gesammelt, das am Sonntag 18.12. mit einem Saugwagen abgesaugt wurde. Die Einsatzstelle wurde von Feuerwehr und Unterer Wasserbehörde laufend kontrolliert, damit eine Gewässerverunreinigung der Twiste ausgeschlossen werden kann.

Durch den Einsatz der Feuerwehr und der beteiligten Fachbehörden konnte ein größerer Umweltschaden verhindert werden. Die Restarbeiten an der Unfallstelle werden noch einige Tage in Anspruch nehmen.

Zu den Einsatzfotos (Hinweis zur Veröffentlichung von Einsatzfotos)

Text: Jürgen Rabbe und Detlef Menne