- Wetterinformationen -
| Jedes Jahr kommt es mehrfach zu
Einsätzen der Feuerwehr bei Unwettern. Umgestürzte Bäume, vollgelaufene
Keller, Schlamm auf den Straßen und vieles mehr, sind dann die Folgen die den
Einsatz der Feuerwehr erfordern.
Informationen über aufziehende Unwetterfronten erhalten Sie auf folgenden Homepages: |
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Alle Jahre wieder - Unwettereinsätze der Feuerwehr
Gegen die meisten Naturgewalten ist der Mensch machtlos. Es gibt aber doch eine Reihe von Maßnahmen, die dazu beitragen können, dass die Auswirkungen dieser Naturgewalten keine oder keine gravierenden Schäden verursachen.
Bei rechtzeitiger Information kann man sich darauf vorbereiten und bestimmte Abwehrmaßnahmen auch im Privatbereich ergreifen. Wenn erst die Feuerwehr alarmiert werden muss, ist der Schaden schon eingetreten und kann auch durch den Feuerwehreinsatz nicht mehr verhindert, sondern nur noch begrenzt werden.
Bei Annäherung einer Unwetterfront das Gebäude sichern. Türen und Fenster schließen.
Lose Gegenstände, insbesondere Gartenmöbel, sicher unterstellen.
Markisen einfahren und Gartenzelte abbauen.
Morsche Bäume, Sträucher oder Masten frühzeitig entfernen.
| Stufen der Windstärke | |||||||
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Windstärke nach Beaufort |
Geschwindigkeit in |
Bezeichnung |
Kennzeichen des Windes |
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| Knoten | km/Std. | m/sek. | für Seeleute | für Landratten | |||
| 0 | <1 | <1 | 0-0,2 | still | kein Steuer im Schiff | vollkommene Windstille | |
| 1 | 1-3 | 1-5 | 0,3-1,5 | leiser Zug | eben Steuer im Schiff | Rauch steigt fast senkrecht empor | |
| 2 | 4-6 | 6-11 | 1,6-3,3 | leichte Brise |
alle Segel voll "beim Winde" |
1-2 Knoten Fahrt | für das Gefühl eben bemerkbar |
| 3 | 7-10 | 12-19 | 3,4-5,4 | schwache Brise | 3-4 Knoten Fahrt | Blätter werden bewegt, desgleichen leichte Wimpel | |
| 4 | 11-15 | 20-28 | 5,5-7,9 | mäßige Brise | 5-6 Knoten Fahrt | Wimpel werden gestreckt, kleine Zweige werden bewegt | |
| 5 | 16-21 | 29-38 | 8,0-10,7 | frische Brise |
"beim Winde" mögliche Segelführung |
Royal | größere Zweige werden bewegt, für das Gefühl schon unangenehm |
| 6 | 22-27 | 39-49 | 10,8-13,8 | starker Wind | volle Bramsegel | große Zweige werden bewegt, Wind an Häusern hörbar | |
| 7 | 28-33 | 50-61 | 13,9-17,1 | steifer Wind | Unterbramsegel | schwächere Baumstämme werden bewegt | |
| 8 | 34-40 | 62-74 | 17,2-20,7 | stürmischer Wind | Obermarssegel | große Bäume werden bewegt, beim Gehen merkliche Behinderung | |
| 9 | 41-47 | 75-88 | 20,8-24,4 | Sturm | Gereffte Obermarssegel mit Untersegel | leichtere Gegenstände werden aus ihrer Lage gebracht | |
| 10 | 48-55 | 89-102 | 25,5-28,4 | schwerer Sturm | Untermarssegel und gereffte Untersegel | Bäume werden umgeworfen | |
| 11 | 56-63 | 103-117 | 28,5-32,6 | orkanartiger Sturm | Sturmsegel | zerstörende Wirkung schwerer Art | |
| 12 | 64-71 | 118-133 | 32,7-36,9 | Orkan | kein Segel hält mehr Stand | verwüstende Wirkung | |
Rückstauklappen im Kanalnetz bei einsetzendem Starkregen manuell schließen, sofern nicht eine Automatik installiert ist.
In rückstaugefährdeten Wohngebieten sollten in den Hausanschlussleitungen des Abwassernetzes Rückstauklappen installiert werden. Auskünfte hierzu erteilen die Stadtwerke Warburg.
Kanaleinläufe auf der Straße und auf dem Grundstück regelmäßig von Laub und angeschwemmten Dreck reinigen. Bei wiederkehrendem Rückstau ist eine Überprüfung und ggf. Mängelbeseitigung an dem Abwasserrohrsystem erforderlich.
Maßnahmen
zur Eigenhilfe ergreifen:
- Sandsäcke bereithalten. Leere Sandsäcke sind über den Bau- oder
Feuerwehrfachhandel erhältlich.
- Füllmaterial für diese Sandsäcke in einem Sandkasten für Kinder oder an
anderer Stelle lagern. Für einen Sandsack wird ca. eine Schaufel Sand
benötigt.
- Eimer und Gummischieber bereithalten.
- Zum Aufsaugen von Schmutzwasser geeigneten Industriestaubsauger und kleine
Tauchpumpe mit 240 V-Anschluss und min. 3/4'' Schlauchanschluss bereithalten.
Diese Elektrogeräte dürfen nur betrieben werden, wenn die Stromversorgung
über einen FI-Schutzschalter mit
einer Fehlerstromauslösung von 30 mA abgesichert ist.
Wenn Sie in Eigenhilfe die aufgetretenen Gefahren nicht allein beseitigen können, rufen Sie über Telefon die Feuerwehr. Für alle Bürger im Kreis Höxter ist die Feuerwehr-Leitstelle des Kreises Höxter in Brakel zuständig.
Sie erreichen die Feuerwehr-Leitstelle über die Rufnummer
112
Welche Informationen muss ein Notruf enthalten ?
Diese Details sollten Sie bei einem Notruf melden:
WO ist ein Brand, Unfall oder Notfall passiert ?
Nennen Sie genau den Ort. Vergessen Sie nicht Straße, Hausnummer, Name und evtl. Stockwerk anzugeben.
WAS ist geschehen ?
Kurze Beschreibung der Notsituation, damit die Leitstelle über notwendige Maßnahmen entscheiden kann.
WIE VIELE Personen sind verletzt oder in Gefahr ?
Diese Angaben sind sehr wichtig, damit die Leitstelle genügend Personal und Fahrzeuge einsetzt.
WELCHE VERLETZUNGEN oder Krankheitszeichen haben die Betroffenen ?
Gibt es Anzeichen für einen lebensgefährlichen Zustand der Person(en) ?
WELCHEN UMFANG hat das Schadenereignis ?
Welche Gebäude bzw. Wohnungen sind betroffen ? Was kann unmittelbar gefährdet werden.
WARTEN AUF
RÜCKFRAGEN !
Legen Sie erst auf, wenn das Gespräch von der Leitstelle beendet wurde.
Informieren Sie dann Ihre Nachbarn und verlassen Sie die Wohnung bzw. das Haus. Erwarten Sie auf der Straße die Feuerwehr bzw. den Rettungsdienst und zeigen Sie den Hilfskräften den Weg zur Wohnung.
Halten Sie die Zufahrten in enge Wohnstraßen frei, bitten Sie Nachbarn und Besucher eine Durchfahrt für Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge frei zuhalten. Die Feuerwehr braucht eine Mindestbreite von 3 m, um mit ihren Fahrzeugen schnell zu einem Schadenort zu kommen. Parkende Autos verzögern die Anfahrt unnötig.
Achten Sie auch darauf, dass Löschwasserentnahmestellen, z.B. Unter- und Überflurhydranten sowie Zugänge zu Löschwasserteichen vor Ihrem Wohnhaus für die Feuerwehr erreichbar bleiben und nicht zugeparkt werden.
Eine ruhige Zeit wünscht Ihnen Ihre
Freiwillige
Feuerwehr Warburg
Wir sind 24 Stunden für Sie einsatzbereit und das
an 365 Tagen im Jahr !
Diese Tipps stehen auch zum Download bereit: pdf-Datei ca. 859 kB
Text: Detlef Menne