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27.01.2021: Jahresbericht Löschzug West 2020

Neuer Löschzug WEST wurde in seinem 1.Jahr zu 80 Einsätzen alarmiert


Einheitsführung LZ West (Foto: LZ West)

Am 04.01.2020 hielten der Löschzug Scherfede und am 11.01.2020 die Löschgruppe Rimbeck jeweils ihre letzte Jahreshauptversammlung in der alten Form ab.
Am 25.01.2020 wurde auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Hansestadt Warburg in Hohenwepel der Löschzug West, offiziell vom damaligen Bürgermeister der Hansestadt Warburg Michael Stickeln, mit der Überreichung einer Urkunde aus der Taufe gehoben. In die Zugführung wurden Ralf Scholle zum Einheitsführer und Frank Mikus zum stellvertretenden Einheitsführer ernannt.
Die erste gemeinsame Jahreshauptversammlung nach dem ersten Jahr der Kennenlernphase als Löschzug West hätten alle gerne Anfang Januar 2021 durchgeführt. Aber auch hier hat die Corona-Pandemie einen Strich durch die Planung gemacht.
Als Alternative wurde den Mitgliedern der aktiven Einsatzabteilung, der Ehrenabteilung, der Unterstützungsabteilung und den Gästen, die dazu eingeladen gewesen wären, eine Kopie des Jahresberichtes 2020 zugesandt.
Ehrungen und Auszeichnungen werden bei der nächsten Präsenzversammlung durchgeführt.
Der Löschzug West gedenkt seinen in 2020 verstorbenen Kameraden, aus Rimbeck Arnulf Hoppe und aus Scherfede Rudolf Kassner.

80 Einsätze und 3 Brandsicherheitswachen mit fast 200 Stunden wurden in 2020 geleistet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Alarmierungen minimal gesunken. Den größten Anteil der Einsätze hatte die technische Hilfeleistung, jedoch auch größere Brandeinsätze wurden bewältigt. Durch die Zusammenlegung für die „hoheitlichen“ Aufgaben, d.h. für den Übungs-/ Einsatzdienst der Einheiten Scherfede und Rimbeck als Löschzug West, stehen für diese Herausforderungen insgesamt 38 aktive Mitglieder und eine gute feuerwehrtechnische Ausrüstung zur Verfügung. Am Standort und der Qualität dessen wird gearbeitet, dieses ist aktuell das größte Manko.
Um den Ausbildungsstand im Löschzug West zu erhalten und zu erweitern, haben einige Kameraden an Seminaren und Lehrgängen teilgenommen. So legte Volker Schott am IdF des Landes NRW erfolgreich die Prüfung zum F3-Gruppenführerlehrgang ab.
Ralf Scholle nahm am Seminar „Atemschutzunfälle“, Frank Mikus an „Falsche Taktik-große Schäden“ teil. Ralf Scholle und Matthias Wedemeier nahmen digital an „Löschwasser-wirklich nur Löschwasser“ teil. Die Teilnahme zum Truppmann (Teilnehmer: Dennis Keller) und zum Truppführer (Teilnehmer: Markus Grieße) mussten wegen Corona abgebrochen werden und sollen, wenn wieder möglich, weitergeführt werden.
Viele andere geplante Aktionen konnten, aufgrund der Pandemie, nicht stattfinden. Unter anderem: das Kinderferienprogramm am Feuerwehrgerätehaus, der Tag des Feuers an der katholischen Grundschule Scherfede/Rimbeck, die Brandschutzerziehung im Familienzentrum Scherfede. Gemeinsame Übungen u.a. mit dem Löschzug Warburg, Nachbareinheiten, sowie Einheiten aus dem angrenzenden Diemelstadt oder HSK.
Auch Absicherung von Umzügen/ Prozessionen in beiden Orten, die Brandsicherheitswachen, der Familientag des Löschzuges, Versammlungen, Kameradschaftsabende und die Weihnachtsfeier fanden nicht statt. Sehr schade für das Kennenlernen und Miteinander der „neuen“ Einheit.
Als Ersatz für die ausgefallene Weihnachtsfeier wurden Weihnachtsgutscheine an die aktive Einsatzabteilung des Löschzug West verteilt. Somit „tut man nicht nur „intern“ etwas Gutes“, sondern unterstützt auch aktiv die sich im Lockdown befindende örtliche Gastronomie („to go“).
Ganz untätig war man, neben den Einsätzen, aber nicht. Der Löschzug West unterstützte von Mai bis August die Fahrten für den Krisenstab des Kreis Höxter nach Büren, um von dort Schutzmaterial (Masken, Kittel, etc.) nach Warburg in das Verteillager des Kreis Höxter zu transportieren. Einige Kameraden unterstützten den Musikverein Rimbeck bei der Nikolaus-Aktion in Rimbeck. Unter der Leitung vom stellv. Löschzugführer Frank Mikus wurde der Nikolaus mit dem Kommandowagen des Löschzug West durch Rimbeck gefahren.
Bei der Durchführung der Übungsabende waren ab dem 13.03.2020 Einschränkungen und Stillstände an der Tagesordnung. Nach 4 Standardübungsabenden wurde der Übungsdienstbetrieb für 3 Monate eingestellt und im Juni eingeschränkt mit geringem Personalbestand pro Übungseinheit (erst maximal 6 Teilnehmer, derzeit maximal 3) wieder aufgenommen. Ein digitaler Übungsabend für den ganzen Löschzug West zum Thema „Feuer im Gebäude“ wurde vom Löschzugführer Ralf Scholle durchgeführt.
Des Weiteren waren die Revierdienste zur Erhaltung der Einsatzbereitschaft der feuerwehrtechnischen Ausrüstung ein fester Termin im Kalender.

Das Jahr 2020 war für den Löschzug West, wie für viele andere auch, sehr einschränkend und musste mit einem hohen Mehraufwand an Organisation, wie z. B. die Hygienevorgaben und kurzfristige Dienstplananpassungen gemeistert werden.

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